Strengere Kontrollen
Chinesen sollen schlechtes Essen melden

Bei der Aufklärung von Lebensmittelskandalen hoffen die chinesischen Beamten in Zukunft auf die Unterstützung aus der Bevölkerung. Denn wer der Behörde Hinweise gibt, soll eine Belohnung geben.

HB PERKING. Die Pekinger Behörden setzen bei der Aufdeckung von Lebensmittelskandalen einem Zeitungsbericht zufolge künftig vermehrt auf ihre Bürger. Personen, die bezüglich gewisser Produkte Befürchtungen hegten und diese meldeten, würden belohnt, berichtete am Montag die Tageszeitung „Peking Jugend“ unter Berufung auf einen hochrangigen Behördenvertreter. Derzeit werde eine entsprechende Gesetzgebung auf den Weg gebracht. Wie genau die Belohnung aussehen wird, blieb unklar. Dem Bericht zufolge sollen jedoch auch die Strafen für Behörden verschärft werden, die Lebensmittelskandale zu verantworten haben.

Nach mehreren Skandalen im In- und Ausland hatte China im Juni angekündigt, in die Offensive zu gehen. Geplant waren unter anderem verschärfte Exportkontrollen und landesweite Überprüfungen von Nahrungsmittelbetrieben. Zahnpasta aus China etwa soll giftige Chemikalien enthalten haben. Das Thema wird angesichts der Olympischen Spiele 2008 in Peking mit besonderer Dringlichkeit behandelt.

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