Stromausfall in Dänemark und Schweden
Skandinavien leidet unter Nachwehen des Blackouts

Die Stromversorgung in Dänemark und Schweden hat sich wieder normalisiert. Aber auch einen Tag nach dem nach dem Zusammenbruch des Stromnetzes haben chaotische Verkehrsverhältnisse Millionen Skandinaviern den Alltag erschwert.

HB KOPENHAGEN/MALMÖ. Nachdem am Dienstagabend auch nach längst wieder normalisierter Versorgung mit Elektrizität S-Bahnen, U-Bahnen und Nahverkehrszüge nicht in Gang gekommen waren, stieg ein Großteil der Bevölkerung am Mittwoch auf das Auto und sorgte damit selbst für neues Chaos.

In Dänemark kündigten Sprecher mehrerer Parteien ein politisches Nachspiel des umfassendsten Stromausfalls seit 20 Jahren an. Wie erst am Mittwoch bekannt wurde, waren in den Bezirkskrankenhäusern Roskilde und Holbæk auch die Notstromaggregate für längere Zeit ausgefallen. Das sei ebenso wenig akzeptabel wie der am Vortag festgestellte Ausfall von Ersatz-Leitungen innerhalb Dänemarks, nachdem die Stromzufuhr aus dem benachbarten Schweden unterbrochen war. Ausgelöst wurde der bis zu siebenstündige Stromausfall für knapp vier Mill. Menschen durch zwei Kraftwerksdefekte in Schweden, die eine Kettenreaktion auslösten.

Erschwerend wirkte sich dabei aus, dass zentrale Stromverbindungen zwischen Skandinavien und dem europäischen Festland in Deutschland sowie Polen wegen Wartungsarbeiten vor dem Wintereinbruch außer Betrieb gesetzt waren.

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