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Studie: Jeder zehnte Mensch von Vulkanen bedroht

Jeder zehnte Mensch lebt in Reichweite eines aktiven Vulkans und ist damit in seiner Existenz bedroht. Zu diesem Ergebnis kam eine Analyse von Aon Benfield.

Der Vulkan Grimsvötn in Island spuckt Asche in den Himmel: Die Aschewolke aus Island hat im Mai auch Deutschland erreicht und die Reisepläne von Zehntausenden Passagieren durchkreuzt. Quelle: dpa
Der Vulkan Grimsvötn in Island spuckt Asche in den Himmel: Die Aschewolke aus Island hat im Mai auch Deutschland erreicht und die Reisepläne von Zehntausenden Passagieren durchkreuzt. Quelle: dpa

HamburgStatistisch lebt fast jeder zehnte Mensch auf der Erde in Reichweite eines aktiven Vulkans und riskiert damit täglich seine Existenz. Das ist das Ergebnis einer Analyse des weltweit tätigen Rückversicherungsmaklers Aon Benfield, die am Donnerstag in Hamburg veröffentlicht wurde. Das Unternehmen hat einen Leitfaden über Vulkane, Erdrutsche und Tsunamis herausgegeben, der Versicherungsunternehmen bei der Risikobewertung hilft. 

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„Dass sowohl Bevölkerung als auch Unternehmen sich trotz des Risikos in der Nähe von aktiven Vulkanen niederlassen, liegt daran, dass Vulkane in extrem langen Intervallen ausbrechen und die potenzielle Gefahr verdrängt wird“, heißt es darin. Die gefühlte Sicherheit könne jedoch trügerisch sein. Die Versicherungswirtschaft sei besonders vom jüngsten Erdbeben in Japan, das einen Tsunami mit verheerender Zerstörung auslöste, für das Thema sensibilisiert. 

Auf der Erde gibt es mehr als 1500 aktive Vulkane. Erdrutsche sind nach der Analyse das am weitesten verbreitete geologische Risiko. Stark gefährdete Gebiete seien Teile Nord- und Südamerikas, die Alpen und der Himalaya sowie die Karibik und Südostasien. Rund 80 Prozent der Tsunamis werden von Erdbeben verursacht.

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