Sturm „Irma“
Milliardär übersteht Hurrikan im Weinkeller

Hurrikan „Irma“ zog über die Privatinsel Necker Island, wo der britische Milliardär Richard Branson mit seiner Familie wohnt. Der Sturm hat eine Reihe von Häusern zerstört. Der Milliardär überstand „Irma“ im Weinkeller.
  • 8

Road TownDer britische Milliardär Richard Branson (67) und seine Familie haben Hurrikan „Irma“ auf seiner Privatinsel Necker Island gut überstanden. Sein Sohn Sam Branson teilte auf Instagram mit, dass auf Necker Island niemand zu Schaden gekommen sei.

Eine Reihe von Gebäuden sei allerdings zerstört. „Irma“ zog am Mittwoch über Necker Island, das zu den Britischen Jungferninseln gehört. Der Hurrikan der Kategorie fünf ist einer der stärksten jemals in der Region registrierten Wirbelstürme.

Sam Branson warnte, den Sturm nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und sich in Sicherheit zu bringen. „Häuser kann man wieder aufbauen, aber Menschenleben nicht“, schrieb er.

Der Unternehmer und Abenteurer Richard Branson hatte angekündigt, den Hurrikan in seinem Weinkeller auszusitzen. „Wie ich mein Team kenne, wird nicht mehr viel Wein übrig sein, wenn wir wieder herauskommen.“ Branson ist der Gründer der Virgin-Gruppe, zu der Hunderte Firmen gehören. Sein Vermögen wird auf etwa fünf Milliarden US-Dollar geschätzt.

Richard Branson berichtete vor dem Hurrikan:

Sein Sohn Sam gab nach dem Hurrikan Entwarnung:

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Sturm „Irma“: Milliardär übersteht Hurrikan im Weinkeller"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Gelegenheiten muss man nutzen.

    Auch Nachdenken ist in entspannter Umgebung und Gesellschaft (wenn der Wein was taugt…) schließlich ergiebiger. Daher mein (nur teilweise ernst gemeinter :)) Vorschlag:

    Man baut in allen Naturkatastrophen-anfälligen Gebieten ausreichend viele stabile Weinkeller aus solidem Baumaterial - und jedes mal, wenn mal wieder Ungemach im Anzug ist (also immer öfter… ) versammeln sich alle da drin. Zumal ihnen in solchen Situationen ja eh nicht viel anderes übrigbleibt, als so lange zusammen da drin zu verweilen, bis der Sturm vorbei ist. Die Zeit möglichst sinnvoll zu nutzen wäre da keine schlechte Idee.

    Und für die Kinder gibt’s Limo und Spiele (bzw. –zeug)...

  • „Wie ich mein Team kenne, wird nicht mehr viel Wein übrig sein, wenn wir wieder herauskommen.“

    Na, dann hatten sie wenigstens ein bißchen Spaß während des Sturms... :-)

    Scherz beiseite: Zum Glück haben alle unversehrt überlebt.

  • Bildungsferne Schreiberlinge verstehen hochwertige Kommentare eben nicht. Daher sind weitere
    Volontariat-Jahre angezeigt. 7,50 Euro sind deutlich zuviel als Mindestlohn für Stubenfliegen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%