Sturm peischt mit 170 km/h über die Ostküste des US-Staates
Hurrikan "Frances" hat Florida erreicht

Der Hurrikan «Frances» hat die Ostküste Floridas mit voller Wucht erfasst. Die betroffenen Bezirke wurden zum Katastrophengebiet erklärt.

Der Jahrhundert-Hurrikan «Frances» bewegt sich von der Ostküste Floridas ins Landesinnere vor. Am Sonntag früh peitschte der Sturm über die Ostküste des Bundesstaats hinweg. Nördlich von Miami wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Kilometer gemessen.

Den Angaben zufolge deckte der Hurrikan Dächer ab und entwurzelte Bäume. Rund zwei Millionen Menschen waren demnach ohne Strom. Viele Boote und Yachten in den Häfen wurden aus ihren Ankerplätzen gerissen.

Die «Washington Post» berichtet, mehr als 10.000 Passagiere und Besatzungsmitglieder von Kreuzfahrtschiffen befänden sich trotz des Hurrikans noch auf offener See vor den Küsten Floridas. Die Kapitäne hätten sich entschlossen, trotz des Orkans dort zu bleiben und keine Häfen anzulaufen, schreibt das Blatt.

Die Behörden mahnten indes die Bewohner Floridas, in ihren Häusern zu bleiben. «Wir möchten nicht, dass Menschen ihr Leben aus Dummheit verlieren», sagte der Gouverneur des US-Bundesstaates, Jeb Bush.

In vielen Orten weigerte sich die Polizei in den Nachtstunden laut einem Bericht des US-Senders CNN auch bei Notrufen ihre Reviere zu verlassen. Etwa zwei Millionen Menschen waren nach Angaben des Senders NBC ohne Strom. Etwa 70.000 Menschen befanden in Luftschutzkellern, berichtet CNN.

Gouverneur Bush sprach von einem sehr gefährlichen Sturm. Sein Bruder, US-Präsident George W. Bush erklärte die betroffenen Bezirke zum Katastrophengebiet und ermöglichte damit die Unterstützung mit Bundesmitteln.

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