Sturm unterspült Gleise
Wolkenbruch in Süditalien tötet Menschen

Während die Welt auf die Hurrikans in der Karibik schaut, sind in Süditalien bei Stürmen und heftigen Regenfällen mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen.

HB BARI. In einem Gebiet der Region Apulien fiel in der Nacht zu Sonntag innerhalb von drei Stunden 161 Millimeter Regen - das war nach Behördenangaben so viel, wie auf Apulien normalerweise im ganzen Jahr fällt. Die Fluten hätten Autos mitgerissen und eine Brücke zum Einsturz gebracht, teilte die Polizei mit. Straßen, Häuser und Fabriken wurden überflutet, wie Vertreter des Katastrophenschutzes mitteilten. Der wirtschaftliche Schaden durch die überfluteten Gemüsefelder und Olivenhaine sei noch nicht abzuschätzen.

Ein Ehepaar und sein 27 Jahre alter Sohn wurden getötet, als es mit dem Auto bei Bari in eine Schlucht stürzte. Ein weiterer Sohn und eine Tochter wurden vermisst. Die Brücke über die Schlucht war zuvor zusammengebrochen.

Südlich der Stadt ertranken zwei Männer in ihren von einer Schlammlawine mitgerissenen Autos. Auf Sizilien fanden Rettungskräfte die Leiche eines vermissten Mannes, der in der vergangenen Nacht ebenfalls in seinem Auto von den Fluten weggeschwemmt worden war.

Ein Eurostar-Zug entgleiste am frühen Morgen, nachdem ein Erdrutsch die Erde unter den Schienen weggespült hatte. Sechs Waggons entgleisten, einer hing über einem Abgrund. Etwa 20 Menschen wurden verletzt.

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