Sturmschäden
Tausende in Großbritannien ohne Strom

Der bislang schwerste Sturm dieses Winters in Großbritannien hat am Montag die Stromversorgung für tausende Haushalte unterbrochen. Betroffen sind vor allem kleinere Orte in Wales und im Südwesten Englands. Die Behörden warnten vor Reisen in die Küstengebiete. In Wales wurde eine Wohnwagensiedlung mit 170 Bewohnern evakuiert.

HB LONDON. Bei Windstärken von bis zu 130 Kilometern pro Stunde riss der vom Atlantik kommende Sturm in den Grafschaften Devon und Cornwall zahlreiche Bäume um. Vielerorts kam es dadurch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Fährverkehr zwischen Südengland und Frankreich sowie Spanien wurde weitgehend eingestellt. Auch mehrere Flüge von den Londoner Airports Heathrow und Gatwick wurden gestrichen.

In zahlreichen Küstenorten verstärkten Einsatzkräfte mit Sandsäcken die Schutzanlagen gegen Überschwemmungen. Zuvor hatten die Behörden für sieben Regionen Flutwarnungen ausgesprochen. Der Sturm könnte nach Angaben des Wetterdienstes bis Mittwoch anhalten und sich bis dahin noch weiter verstärken. Für Hochlandgebiete in Schottland wurden derweil mögliche Schneestürme vorausgesagt.

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