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Stuttgart 21: Polizei räumt Stuttgarter Schlossgarten

Nächtlicher Showdown im Stuttgarter Schlossgarten. Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 wollten die Rodung von mehr als hundert Bäumen verhindern. Nun hat die Polizei angefangen, das Gebiet zu räumen.

StuttgartEin Großaufgebot der Polizei hat am Mittwochmorgen mit der Räumung des Stuttgarter Schlossgartens für das Bahnprojekt „Stuttgart 21“ begonnen. Nach der Errichtung eines Bauzaunes begannen die rund 2500 Beamten damit, Demonstranten aus der Grünanlage wegzuführen.

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Polizisten trugen die ersten Demonstranten weg. Rund 2500 Beamte waren im Einsatz. Einem Polizeisprecher zufolge befanden sich noch Hunderte Stuttgart-21-Gegner auf dem rund 40 000 Quadratmeter großen Gelände. Einige Protestler waren auf die Bäume geklettert. Andere hatten eine Sitzblockade gebildet.

Die Polizei stellte Gitter entlang des Geländes auf, das geräumt werden soll.

Der Sprecher der Initiative, Matthias von Herrmann, berichtete von bis zu 2000 Demonstranten, die ein „Signal für den friedlichen Protest“ setzen wollten. Über den Einsatzbeginn sagte er: „Die Polizei ist rasch und hektisch aufgelaufen.“ Es sehe nicht nach einem besonnen Einsatz aus wie ihn Stuttgarts Polizeipräsident Thomas Züfle angekündigt hatte.

Die Protestler hatten sich in kleinen Gruppen auf dem Gelände verteilt. Einige kletterten auf Bäume oder setzten sich im Kreis darum. Andere errichteten Barrikaden. Rund 70 Leute bildeten eine Menschenkette am Grundwassermanagement.

Gegner des Stuttgart-21-Projekts demonstrieren im Schlossgarten. Quelle: dpa
Gegner des Stuttgart-21-Projekts demonstrieren im Schlossgarten. Quelle: dpa

Auf einem Livestream waren in der Nacht laute Pfiffe, Trommeln und Protestrufe zu hören. Die Demonstranten skandierten „Wir sind Stuttgart!“ und „Oben bleiben!“. Eine Silvesterrakete sei in der Luft explodiert, sagte der Polizeisprecher. Zudem brannte den Angaben zufolge unter anderem eine Palette.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sollten Lagerfeuer Wärme spenden. Am frühen Morgen wollte die Polizei das Protestcamp mit zahlreichen Zelten räumen. In den kommenden Tagen sollen 174 Bäume gefällt oder verpflanzt werden, damit der Trog für den heftig kritisierten Tiefbahnhof ausgehoben werden kann.

  • 16.02.2012, 12:41 UhrGaestle

    Ist da ein Badener neidisch dass das Geld nach Württemberg fliest?

  • 15.02.2012, 18:24 UhrAnonymer Benutzer: michel

    Genau ! Aber das ist das Problem ... das sind die gleichen Steineschmeißer, die in den 70gern die Startbahn West und anderes verhindern wollten. Mittlerweile sind sie im "Unruhestand" und traktieren, begleitet von sozial Gestrandeten mit ihrem nicht vorhandenen Demokratieverständis die Mehrheit. Zugfahren tun diese Menschen sowieso nicht und so können sie natürlich die Vorzüge eines modernen Bahnhofs überhaupt nicht beurteilen (vgl. Berlin). Umweltgründe werden immer gerne vorgeschoben, nur was denn noch alles ? Flughafenausbau - NEIN ! Autobahnausbau - NEIN ! Bahnhofausbau - NEIN ! Und das in einer wirtschaftsstarken Region ... Viele andere deutsche Städte würden sich alle 10 Finger nach einem solchen Investitionsprogramm lecken ... was diese Leute treibt, ist eine typisch deutsche Attitüde : NEID und MISSGUNST.

    Na Mahlzeit !

  • 15.02.2012, 18:14 UhrAnonymer Benutzer: Michel

    "Unser schönes Stuttgart" ? ... das ich nicht lache - was ist denn rund um den Bahnhof schön ? Schöne Städte sehen anders aus ( vgl. München, Hamburg, Barcelona oder Budapest ) ... Der Rest Ihrer Äußerung zeigt nur : "Sie sind ein Ewig-Gestriger, der die Realität und Demokratie leugnet"

    Beste Grüße aus der schönsten Stadt der Welt

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