Suche nach Flug MH370 zieht sich
Suchteams hoffen weiter auf ein Blackbox-Signal

Nach einem Monat der Suche nach Flug MH-370 gab es erste Hoffnungen: Mittels Signalen, die vom Flugschreiber stammen könnten, hätten Suchkräfte das Wrack orten können. Falls sie es erneut aufspüren, folgt ein Tauchgang.
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PerthAuf der Suche nach der Blackbox des seit vier Wochen verschollenen Flugs MH370 stellen sich die Rettungskräfte auf einen langwierigen und komplizierten Einsatz ein. „Wir brauchen ein weiteres Signal, um das Suchgebiet besser eingrenzen zu können“, sagte der Koordinator der Suchaktion, Angus Houston, am Dienstag im australischen Perth. Bis zum Einsatz eines U-Boots, das den Meeresboden absuchen soll, könnten noch Tage vergehen.

Der Unterwasser-Roboter Bluefin-21 solle erst auf gut Glück zum Meeresgrund geschickt werden, wenn die Batterien der Blackbox „ohne Zweifel“ leer seien, sagte Houston. In den vergangenen Tagen hatten mehrere Suchschiffe im südlichen Indischen Ozean mögliche Signale der Blackbox aufgefangen. Am Montag erfolgten keine weiteren Ortungen.

Der australische Verteidigungsminister David Johnston bezeichnete die Suche nach der Maschine auf der täglichen Pressekonferenz als „Herkulesaufgabe“. Am Dienstag waren seinen Angaben zufolge 14 Flugzeuge, 14 Schiffe und drei Hubschrauber im Einsatz. Johnston lobte zugleich die internationale Zusammenarbeit bei der Suche.

Das australische Schiff „Ocean Shield“ zog am Dienstag in dem etwa 250 Quadratkilometer großen Gebiet erneut ein Spezialgerät hinter sich her, um die zuvor aufgefangenen Signale wieder aufzuspüren. Laut Houston ist dies weiterhin die vielversprechendste Spur in der Suche nach dem Langstreckenjet. Die Zeit drängt, denn die Batterien der Flugschreiber halten etwa einen Monat durch. Das Gerät dürfte also in diesen Tagen verstummen.

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Suchteams hoffen weiter auf ein Blackbox-Signal

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Maximale Tauchtiefe: 4,5 Kilometer Tiefe

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  • In einem 23 Quadratkilometer großem Suchgebiet bräuchte man ein weiteres Ping der Blackbox nicht abzuwarten. 23 Quadratkilometer entsprächen einem Gebiet von nicht einmal 5x5 Kilometern. Damit hätte ein Spezial-U-Boot kein Problem, und wenn es noch so tief hinunter ginge und noch so dunkel ist. In Wirklichkeit ist das in Betracht kommende Suchgebiet aber ungefähr 234.000 Quadratkilometer groß. Schon eigenartig, wie gedankenlos eine falsche Zahl, einmal in die Welt gesetzt, von Journalisten, die über ein Mindestmaß von Verstand doch verfügen sollten, immer wieder abgeschrieben wird.

    23 Quadratkilometer Suchgebiet - die Artikel, in denen diese vollkommen falsche Angabe sich findet, sind inzwischen Legion!

  • Hollywoods MassenMedien - der frisierte Muppets Stall -!


    >"Ein verschwundenes Flugzeug und eine False Flag Operation! - videos "<

    zusammengestellt bei
    >>pravdatvcom.wordpress.com<<

    <<http://tinyurl.com/p9p235n>>

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