Südamerika
Tote bei Erdbeben in Chile

Bei einem schweren Erdbeben im Norden Chiles sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Innenminister Jorge Correa rechnet damit, dass die Zahl der Opfer noch deutlich ansteigt.

HB SANTIAGO. Nach Rundfunkberichten hatte das Beben eine Stärke von 7,9. Das Epizentrum habe rund 115 Kilometer nördlich der Stadt Iquique im Anden-Grenzgebiet zu Bolivien in mehr als 100 Kilometern Tiefe gelegen. Die Erdstöße waren sogar in der 2000 Kilometer entfernten brasilianischen Hauptstadt Brasilia zu spüren, wo Bewohner höherer Stockwerke schreiend auf die Straße liefen. Ein Hochhaus wurde vorsorglich vom Zivilschutz evakuiert. Erschütterungen gab es auch in der Wirtschaftsmetropole Sao Paulo, im bolivianischen La Paz und im Süden von Peru.

Nach Medienberichten starben fünf Menschen, als ein großer Felsbrocken auf Grund der Erschütterungen auf den Wagen fiel, in dem sie auf einer Landstraße zwischen den Städten Iquique und Alto Hospicio unterwegs waren. Zwei Menschen seien in der Gemeinde Pozo Almonte ums Leben gekommen. Ein älterer Mann wurde beim Einsturz seines Hauses in der Stadt Sibaya in der Provinz Iquique getötet.

In den betroffenen Gebieten im chilenischen Norden seien die Menschen in Panik auf die Straßen gelaufen. Vielerorts seien die Telefonverbindungen und die Stromversorgung unterbrochen. Mindestens 20 Häuser seien eingestürzt.

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