Südwestpazifik Beben in Papua-Neuguinea – Tote und Verletzte befürchtet

Ein verheerendes Erdbeben hat in Papua-Neuguinea erhebliche Schäden angerichtet. Es wird befürchtet, dass viele Menschen getötet worden sind.
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Rohre und Schutt liegen nach einem Bergrutsch in Folge eines schweren Erdbebens in Tabubil. Quelle: dpa
Nach Erdbeben in Papua-Neuguinea

Rohre und Schutt liegen nach einem Bergrutsch in Folge eines schweren Erdbebens in Tabubil.

(Foto: dpa)

WellingtonNach einem Erdbeben der Stärke 7,5 können die Behörden auf Papua-Neuguinea das Ausmaß der Schäden noch nicht gänzlich absehen. Zerstörte Telefonleitungen und Straßen erschwerten die Bemühungen, teilte Ministerpräsident Peter O'Neill mit. Soldaten und andere Einsatzkräfte würden in die betroffenen Regionen geschickt. Die Regierung gab zunächst nichts zu möglichen Toten und Verletzten bekannt. Es wird befürchtet, dass viele Menschen getötet worden sind.

Das Erdbeben war am Montag rund 90 Kilometer südwestlich der großen Porgera-Goldmine aufgetreten. Mehrere Nachbeben mit einer Stärke von über 5,0 erschütterten die Region im Anschluss, darunter eines der Stärke 6,3 am Dienstagmorgen.

William Bando, Verwalter der Provinz Hela, sagte der Nachrichtenagentur AP, er habe von entsprechenden Berichten über Dutzende Tote und Verletzte gehört, könne diese aber nicht bestätigen. Das Erdbeben habe das Ausmaß einer Naturkatastrophe, die er bisher noch nicht erlebt habe. Straßen seien durch Erdrutsche blockiert, neben den Telefon- seien auch Stromleitungen zerstört. „Das sind gewaltige, gewaltige Störungen“, sagte er.

Der in Papua-Neuguinea tätige Mineralölkonzern ExxonMobil gab bekannt, mit den Gemeinden in der Nähe seiner Anlagen in Kontakt getreten zu sein, um das Ausmaß der Erschütterung zu ermitteln. Das Unternehmen ließ einen dort gebauten Flughafen sowie eine Erdgas-Aufbereitungsanlage wegen Gebäudeschäden schließen. Nicht gebrauchte Arbeiter wurden an einen anderen Ort gebracht.

Hilfsorganisationen standen nach eigenen Angaben bereit, um zu helfen. Udaya Regmi, der Leiter der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften in Papua-Neuguinea, sagte, 20 Freiwillige stünden auf Abruf bereit. Informationen über die Lage vor Ort zu erhalten sei jedoch schwierig.

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