Supermarkt-Katastrophe
Zahl der Todesopfer in Riga steigt auf 52

Der Einsturz eines Supermarkt-Daches führte in Lettland zu einem der schlimmsten Unglücke in Jahrzehnten. Fast so viele wie tot geborgen wurden, werden in den Trümmern noch vermisst. Die Ursache bleibt unklar.
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RigaIn einem Wettlauf gegen die Zeit haben lettische Rettungskräfte nach dem Dacheinsturz in einem Einkaufszentrum weiter nach Überlebenden gesucht. Die Zahl der Toten in der lettischen Hauptstadt Riga stieg am Samstag auf 52. Zwei der Opfer waren noch immer nicht identifiziert. 38 Menschen wurden verletzt. Helfer suchten am Samstag weiter in den Trümmern des Gebäudes, dessen Dach am Donnerstagabend eingestürzt war.

Die Hoffnung auf Überlebende sank mit jeder Stunde. Wegen Einsturzgefahr sollte ein Expertenteam am Samstag über die Fortsetzung der Rettungsarbeiten entscheiden. Bei der Bergung der Opfer waren auch drei Feuerwehrmänner ums Leben gekommen.
„Wir haben immer wieder beim Räumen innegehalten, um (Klopfzeichen) und andere Lebenszeichen zu hören“ sagte ein Sprecher des Rettungsdienstes der lettischen Nachrichtenagentur Leta. „Aber in mehr als acht Stunden gab es keinerlei Lebenszeichen“.

Angehörige von Vermissten, die seit Donnerstagabend versuchten, die Mobiltelefone ihrer Freunde oder Familienmitglieder zu erreichen, blieben ebenfalls ohne Antwort.
Wie viele Menschen noch unter den Trümmern des Gebäudes begraben sind, ist weiterhin unbekannt. Noch immer müssten etwa 300 Quadratmeter des insgesamt 1500 Quadratmeter großen Geländes durchkämmt werden.

Zuletzt waren in der Nacht zu Freitag Verletzte gefunden worden. Insgesamt 29 Menschen seien verletzt, darunter 11 Rettungskräfte, twitterte der Rettungsdienst.

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