Taiwanisches Flugzeug explodiert
165 Passagiere entgehen Katastrophe knapp

Noch während die Passagiere das notgelandete taiwanische Boeing in Japan verlassen haben, ist ein Triebwerk explodiert. Die Maschine brach auseinander.

HB TOKIO. Glimpfliches Ende eines Flugzeugbrands in Südjapan: Alle 157 Passagiere einer Boeing 737-800 aus Taipeh konnten am Montag nach der Landung auf dem Flughafen Naha der Provinz Okinawa unverletzt in Sicherheit gebracht werden, bevor die Maschine in Flammen aufging. Das teilte die Fluggesellschaft China Airlines laut japanischen Medien mit. Zwei der acht Besatzungsmitglieder an Bord der Maschine mit der Flugnummer 120 wurden ins Krankenhaus gebracht, wobei eines der Crew-Mitglieder Verletzungen erlitten habe, hieß es.

Auch ein Mitglied des Bodenpersonals wurde bei dem Unfall verletzt. Das Feuer war acht Minuten nach der Landung um 10.35 Uhr Ortszeit im Triebwerk der linken Tragfläche ausgebrochen. Aus dem hinteren Triebwerkteil sei Treibstoff ausgelaufen, erklärte die Fluggesellschaft. Nachdem die Fluggäste, darunter zwei Babys, kurz zuvor die Maschine über Notrutschen verlassen hatten, explodierte das Triebwerk. Die Boeing aus Taipei, die eine Stunde später gelöscht werden konnte, brach entzwei. Im April 1994 waren beim Absturz eines Passagierflugs der China Airlines aus Taipei auf dem japanischen Flughafen Nagoya 264 von 271 Personen an Bord ums Leben gekommen.

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