Tarifkonflikt: Neue Streiks an Airports Düsseldorf und Köln

Tarifkonflikt
Neue Streiks an Airports Düsseldorf und Köln

Heute Hamburg, am Donnerstag wieder Düsseldorf und Köln: Die Streikwelle an Deutschlands Flughäfen schwappt aus dem Norden zurück nach NRW. Erneut drohen hunderte Flugausfälle. Doch zumindest in Hamburg gibt es Bewegung.
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Düsseldorf/HamburgEine Ende der Streikwelle an Deutschlands Flughäfen ist noch nicht in Sicht. Während am Mittwoch in Hamburg ein Großteil der Flüge ausfielen, wird es am Donnerstag an den Airport in Nordrhein-Westfalen wieder kritisch Reisende: An den Airports in Düseldorf und Köln-Bonn wollen die Beschäftigten an den Sicherheitskontrollen erneut in den Ausstand treten, um im Tarifkonflikt ihre Forderungen zu unterstreichen.

Am Mittwoch war wegen des Streiks erneut die Mehrzahl der Flüge in Hamburg ausgefallen. Bis zum frühen Nachmittag wurden 115 von 181 geplanten Abflüge gestrichen, wie der Flughafen mitteilte. Auch 25 Landungen seien ausgefallen. Mit Beginn der Arbeitsniederlegungen am frühen Morgen hatten sich lange Schlangen mit Wartezeiten von mehr als drei Stunden gebildet. Mehrere Reisende hätten wegen Kreislaufproblemen medizinisch behandelt werden müssen, zwei seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. „Die Situation war sehr unschön“, berichtete eine Flughafensprecherin.

Am Vormittag habe sich die Situation etwas entspannt, weil der mit den Sicherheitskontrollen beauftragte Dienstleister Ersatzpersonal beschafft habe. Dadurch hätten vier Kontrolllinien geöffnet werden können. Die Wartezeit sei mit einer Stunde aber immer noch lang gewesen. Am frühen Morgen war lediglich eine von insgesamt 20 Kontrollstellen geöffnet.

Am Mittwochnachmittag kam allerdings neue Bewegung in den Tarifkonflikt in Hamburg: Nach mehreren Streiktagen der Sicherheitsleute und hunderten Flugausfällen wollen Arbeitgeber und Gewerkschaft wieder miteinander reden. Für Donnerstag sei ein Treffen auf Geschäftsführerebene vereinbart worden, teilte die Gewerkschaft mit.

Die Arbeitsniederlegungen würden daher bis einschließlich Freitag ausgesetzt. „Wir werden daran mitwirken, dass eine Landebahn vorbereitet wird, auf der eine tragfähige Tariflösung aufsetzen kann", kündigte Verdi-Verhandlungsführer Peter Bremme an.

In Nordrhein-Westfalen setzt die Gewerkschaft dagegen weiter auf Streiks: In Düsseldorf und Köln-Bonn legen die Sicherheitsleute am Donnerstag erneut ihre Arbeit nieder. Allerdings soll der Ausstand diesmal auf die Frühschicht von 3.30 Uhr bis 10 Uhr begrenzt bleiben.

In den vergangenen Wochen hatten Streiks an den Flughäfen Hamburg, Düsseldorf und Köln/Bonn den Luftverkehr massiv behindert. Mehrere hundert Flüge wurden gestrichen. Zehntausende Passagiere waren betroffen.Verdi fordert für die 34.000 Beschäftigten der privaten Sicherheitsbranche in Nordrhein-Westfalen bis zu 30 Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber bieten zwischen fünf und neun Prozent..

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Neue Streiks an Airports Düsseldorf und Köln

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Kosten liegen schon bei einer Million Euro

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  • ES REICHT!!!!!

    Das Personal an den Passagierkontrollstellen am Hamburg Airport, die sogenannten Luftsicherheitsassistenten, sind Angestellte eines privaten Sicherheitsdienstleisters, die im Auftrag der Bundespolizei die Kontrolle der Flugpassagiere übernehmen.

    WARUM BESTREIKT MAN NICHT DIE UNTERNEHMEN STATT DIE PASSAGIERE IN BEUGEHAFT ZU NEHMEN???

    Dieses Vorgehen ist untragbar und völlig unverhältnismäßig. Es nimmt den Menschen ihr individuelles Grundrecht auf freie Mobilität.

    30% Lohnerhöhung zu erpressen, ist unseriös und nicht zumutbar. Jeder Sicherheitsbeamte wusste als er sich den Job freiwillig ausgesucht hat, was er verdient.

    Wann bereiten die Gerichte der Erpressung durch Beugehaft von Passagieren ein Ende???

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