Tausende auf dem Petersplatz
Papst Benedikt spricht vier Selige heilig

Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag zwei Frauen und zwei Männer heilig gesprochen.

HB ROM. Es handelt sich um die französische Ordensfrau Theodore Guerin, den mexikanischen Bischof Rafael Guizar Valencia, den italienischen Priester Filippo Smaldone und die italienische Ordensgründerin Rosa Venerini. „Möge ihr Vorbild uns inspirieren“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche vor tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz.

Auf die 1798 in der Bretagne geborene Guerin gehen mehrere Mädchenschulen im US-Staat Indiana zurück. Sie verwirklichte im 19. Jahrhundert ihren Traum einer katholischen Erziehung für die Pioniere. Die Ordensfrau starb 1856.

Der Missionar Guizar Valencia (1878-1938) riskierte für seine Berufung sein Leben, weil die mexikanische Regierung den Einfluss der Kirche begrenzen wollte. Während der mexikanischen Revolution kümmerte er sich besonders um die Opfer und deren Familien.

Der italienische Priester Smaldone (1848-1923) gilt als Pionier in der Ausbildung von Gehörlosen und entwickelte eine eigene Gebärdensprache. Er gründete den Orden Salesianerinnen vom Heiligsten Herzen.

Auf Venerini (1656-1728) gehen die Ordensfrauen in Mittelitalien zurück, die auch Jesuitinnen genannt werden. Sie gründete eine Gemeinschaft, die sich für die Schulbildung von Mädchen engagierte.

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