Tausende Menschen auf der Flucht
Indonesischer Vulkan spuckt Asche

Ein Asche spuckender Vulkan hat in Indonesien tausende Menschen in die Flucht getrieben.

HB JAKARTA. Über dem Krater des Gamkonora auf der Insel Halmahera rund 2400 Kilometer östlich von Jakarta in der ostindonesischen Provinz Nord-Maluku stand am Dienstag eine mehr als 3000 Meter hohe Rauchwolke. Heiße Asche regnete auf die Hänge nieder. „Etwa 8000 Menschen sind aus der Gefahrenzone und in Sicherheit gebracht worden“, sagte Hendrasto von er Vulkanbehörde in Bandung am Dienstag.

Der erste Rauch sei am Samstag entdeckt worden, der bisherige Höhepunkt der Aktivität sei am Montag erreicht worden. Mittlerweile werde weniger Asche und Rauch von dem Vulkan gemeldet. „Weniger Rauch heißt aber nicht, dass der Vulkan sicher ist“, sagte der Behördenchef. Berichte über Verletzte oder Sachschäden gab es zunächst nicht.

Aus dem Gamkonora waren zuletzt 1987 Asche und Rauch ausgetreten. Damals hatte es keine Meldungen über Verletzte oder Tote gegeben. Einen großen Ausbruch des Vulkans soll es im Jahr 1673 gegeben haben. Indonesien liegt auf dem „Pazifischen Feuerring“ und hat mehr aktive Vulkane als irgendein anderes Land.

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