Tausende wegen Gasvergiftungen in Behandlung
Defektes Gasbohrloch in China geschlossen

Die defekte Erdgasanlage in China ist gesichert worden. Die Zahl der Todesopfer der Explosion stieg auf 198.

HB BERLIN. Techniker haben am Samstagmorgen das aufgebrochene Erdloch in der Erdgasanlage bei Chongqing im Südwesten Chinas wieder verschlossen. Hunderte Kubikmeter Schlamm verhindern, dass weitere schädliche Substanzen austreten.

Die Zahl der Menschen, die bei der Explosion in der Anlage am Dienstag ums Leben gekommen sind, stieg unterdessen um sieben auf 198. Dies meldete die Nachrichtenagentur Xinhua.

Nach der Explosion hatte eine Wolke aus Erdgas in Verbindung mit giftigem Schwefelwasserstoff die Gegend in einem Umkreis von 25 Quadratkilometern verseucht. Mehr als 9000 Menschen wurden wegen Gasvergiftungen und andere Verletzungen ärztlich behandelt.

Gut 41.000 Bewohner der Region wurden evakuiert. Zwar hofft man, dass Regen die Luft reinigen wird. Wann die Evakuierten aber in ihre Häuser zurückkönnen, ist noch unklar.

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