Tauwetter verschärft Hochwasserlage in Sachsen
Alarmstufe drei an der Elbe

HB BERLIN. Das Tauwetter hat die Hochwassersituation an der Elbe weiter verschärft. Der Pegelstand in Dresden lag am Sonntagmorgen bei 5,77 Meter und damit gut einen Meter über dem Wert vom Vortag. «Er steigt aber nicht so rasant, wie zunächst angenommen», sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Umwelt. Mit bis zu 6,20 Meter war gerechnet worden.

Im Tagesverlauf werde ein Wert um sechs Meter erwartet, sagte die Sprecherin. Das Terrassenufer unterhalb der historischen Dresdner Altstadt war bereits wegen Überflutung für den Fahrzeugverkehr gesperrt worden. An der Elbe in Schöna nahe der Grenze zu Tschechien wurde die Alarmstufe drei ausgerufen. Der Fluss stieg dort auf 6,17 Meter.

Auch die Mulde und die Saale stiegen am Sonntag nach Angaben der Hochwasser-Vorhersagezentrale Sachsen-Anhalt (Magdeburg). Entspannung sei nicht in Sicht. «Das geht jetzt erst richtig los. Wann der Scheitelpunkt des Hochwassers erreicht wird, kann derzeit noch niemand vorhersehen», sagte ein Sprecher.

In Dessau betrug der Pegelstand der Mulde am Sonntagmittag 4,32 Meter - mit steigender Tendenz. Normal wäre ein Stand von 1,69 Meter. An dem für Dessau wichtigen Pegel der Mulde bei Bad Düben wurde die dritthöchste Alarmstufe ausgerufen. Nach Angaben des Dessauer Stadtsprechers waren bereits einige Straßen überflutet und für den Verkehr gesperrt.

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