Teenager festgenommen
Nachbarin vereitelt geplantes Massaker in Schule

Weil ein 17-Jähriger sich abends an der Tür zu einem Lagerraum einer Schule zu schaffen machen, alarmierte eine Nachbarin die Polizei. Der Junge sagte aus, er habe in der Schule ein Blutbad anrichten wollen.
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MinneapolisDank der Wachsamkeit einer Frau ist in den USA offenbar ein geplantes Blutbad an einer US-Schule verhindert worden. Wie der Sender CNN am Samstag berichtete, wurde ein 17-jähriger Schüler im Bundesstaat Minnesota festgenommen und wegen mehrfachen versuchten Mordes angeklagt. Er habe auch vorgehabt, seine Eltern und seine Schwester zu töten, hieß es unter Berufung auf die Polizei weiter.

Eine Anwohnerin in Waseca hatte CNN zufolge am vergangenen Dienstagabend beobachtet, wie ein junger Mann minutenlang am Schloss der Tür eines nahe gelegenen Lagerraums herumfummelte. Sie vermutete einen Einbruch und alarmierte die Polizei. Diese fand den Teenager inmitten eines Arsenals von Schusswaffen und Material zum Bombenbauen vor.

Er habe dann bei seiner Vernehmung geschildert, dass er zunächst seine Familie umbringen und danach sein Elternhaus in Brand stecken wollte - um die Polizei während seines anschließend geplanten Amoklaufs in der Schule abzulenken. Dort habe er zunächst mehrere Bomben zünden und dann Schüler erschießen wollen. CNN zufolge war der Teenager von Waffen besessen und liebte blutrünstige Filme.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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