Teile von Manhattan und der Bronx ohne Strom
Blitzschlag wohl Ursache für Stromausfall in New York

Ein Stromausfall während eines Gewitters hat am Mittwoch für fast eine Stunde große Teile von Manhattan und der Bronx lahm gelegt. In New York wurden sofort Erinnerungen an den großen Blackout im vergangenen Sommer wach. Damals geriet das zuständige Energieunternehmen Con Edison in die Kritik – doch diesmal liegt die Ursache vermutlich nicht bei dem Versorger.

HB NEW YORK. Lichter und Ampeln gingen aus, U-Bahnen blieben stehen, das Metropolitan Museum wurde evakuiert. Insgesamt waren fast 400 000 Menschen von dem Stromausfall betroffen, wie Con Edison mitteilte.

Verantwortlich für den Blackout war vermutlich ein Blitzeinschlag in einer Umspannstation im Stadtteil Queens, wie ein Sprecher mitteilte. Während des Unwetters wurden auch Straßen und Bahngleise überschwemmt und Äste von Bäumen gerissen. Zu weiteren Stromausfällen kam es wegen der Gewitter auch in Teilen des Staates New York. Tausende waren in der Nähe von Albany ohne Strom. Auf den New Yorker Flughäfen LaGuardia und Kennedy kam es zu Verspätungen von bis zu drei Stunden.

Im New Yorker Metropolitan Museum mussten rund 2 500 Menschen bei Temperaturen von mehr als 30 Grad das Gebäude verlassen und draußen auf das Ende des Stromausfalls warten. Auch das Privathaus von Bürgermeister Michael Bloomberg sowie seine Residenz an der Upper East Side waren betroffen.

Bereits im vergangenen Sommer hatte es einen Blackout im Stadtteil Queens gegeben, was den Stromversorger in die Kritik brachte. Con Edison hatte danach Besserung zugesagt.

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