Temperaturen zwischen 14 bis 18 Grad
Nächste Woche kommt der "Goldene Oktober“

Von der Biscaya kommt das Hoch "Ute", zieht am Samstag bis nach Island und dann von Skandinavien nach Deutschland, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Freitag berichtete.

HB OFFENBACH. Einzelne Schauer sind dann nur noch zwischen Nordsee und Vorpommern zu erwarten. Dabei müsse der Regenschirm fest in der Hand gehalten werden, denn in der norddeutschen Tiefebene und im Osten wehe noch "ein rasanter westlicher Wind", sagte DWD-Meteorologe Jens Hoffmann.

Weiter südlich bleibt es meist trocken, zu Tagesbeginn noch mit dichten Wolken, die nach und nach auflockern. Bis zum Nachmittag können laut Hoffmann 13 Grad erreicht werden. Südlich der Donau und in Südbaden sind auch längere sonnige Abschnitte sowie höhere Temperaturen drin: 14 bis 18 Grad.

Der Start in den Sonntag wird nach der Vorhersage frisch. Es soll einige Nebenfelder geben, die sich bis zum Mittag halten können. Dann aber ist Sonnenschein angesagt, vor allem im Westen und Südwesten. Östlich können noch einige Wölkchen mitspielen. Schauer sind in Vorpommern möglich. Trotz der Sonne erreichen die Temperaturen aber am Nachmittag nicht mehr als 11 bis 15 Grad. Am Oberrhein und im Badischen sind auch ein bis zwei Grad mehr möglich. In den Nächten sinken die Werte örtlich bis auf null Grad. Der Wetterdienst Meteomedia (Bochum) sagt bis zur Wochenmitte dann trockenes Hochdruckwetter voraus.

Am Wochenanfang hat laut DWD Hoch "Ute" das Regiment übernommen. Die Nächte sind kalt mit örtlichem Bodenfrost. Bis zum Nachmittag können die Temperaturen auf 9 bis 15 Grad steigen, wobei es am Oberrhein auch bis zu 2 Grad mehr sein können. Der Wind kann aber vor allem im Westen und Südwesten gelegentlich böig auffrischen. "Regengebiete machen einen Bogen um Deutschland", sagte Hoffmann. Das sei "Ute" zu verdanken. Sie riegele Deutschland praktisch gegen Tiefs aus dem Norden ab, die in der vergangenen Woche ungehindert hineinziehen konnten. "Eine solche Großwetterlage ist im Allgemeinen sehr stabil und könnte uns für längere Zeit den lang ersehnten "Goldenen Oktober" bringen", sagte Meteorologe Hoffmann.

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