Termin verschoben
Strauss-Kahn kommt später

Das Verfahren gegen den ehemaligen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn zieht sich hin. Während die US-Medien sich mit dem mutmaßlichen Opfer schmücken, nimmt sich die Staatsanwaltschaft abermals Zeit.
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New YorkDer nächste Gerichtstermin für Dominique Strauss-Kahn ist erneut verschoben worden. Statt am nächsten Montag muss der frühere Währungsfondschef nun erst gut drei Wochen später, am 23. August, vor dem Richter erscheinen.

Ursprünglich hatte der Franzose sich schon am Montag vergangener Woche wegen eines angeblichen Angriffs auf ein Zimmermädchen verantworten sollen, der Termin war aber schon damals verschoben worden.

Als Grund nannte die New Yorker Staatsanwaltschaft am Dienstag (Ortszeit) lediglich, dass die Ermittlungen in dem laufenden Verfahren weitergehen würden. Die Mitteilung ist ganze zwei Zeilen lang, nach der Terminverschiebung lauten die letzten sechs Worte: „Wir haben keinen weiteren Kommentar.“

Das Zimmermädchen eines New Yorker Hotels wirft dem 62-Jährigen vor, es am 14. Mai in einem Hotelzimmer am Times Square zum Oralsex gezwungen zu haben. Strauss-Kahn bestreitet dies, offenbar setzt die Verteidigung auf die These vom einvernehmlichen Sex.

Der Richter muss entscheiden, ob es überhaupt zu einem Prozess kommt. Dann drohen dem Franzosen wegen versuchter Vergewaltigung, Körperverletzung und Freiheitsberaubung (er hatte die Tür des Hotelzimmers zugeschlagen) 25 Jahre Haft oder gar noch mehr.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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