Schießerei: Schüsse auf US-Campus

Terror-Verdacht
Verletzte nach Angriff mit Auto und Messer

Ein junger Mann hielt einen Campus in den USA in Atem: Der Angreifer in Ohio rammte erst sein Auto in eine Menschenmenge und stach dann mit einem Fleischermesser auf Passanten ein. Die Polizei prüft Terrorverdacht.
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ColumbusEin Angreifer hat an einer der größten Universitäten der USA mindestens neun Menschen verletzt. Der mutmaßliche Täter habe einen Wagen am Montag an der Ohio State University vorsätzlich in eine Gruppe Fußgänger hineingefahren und sei anschließend mit einem Fleischermesser auf Passanten losgegangen, teilte die Polizei mit. Nach Angaben des Hochschulsprechers Ben Johnson wurde der Verdächtige von einem Polizisten erschossen. Er war Student an der Uni. Die Polizei prüft, ob es sich um einen Terrorangriff handelt.

Nach Angaben aus Polizeikreisen stammte der Angreifer aus Somalia, lebte aber seit langem legal in den USA. Von den neun Menschen, die er verletzte, befand sich einer im Anschluss in einem kritischen Zustand.

Die Universität hatte am Montagvormittag (Ortszeit) auf Twitter vor einem Bewaffneten auf dem Campus in Columbus gewarnt. Die Hochschüler sollten „laufen, sich verstecken, kämpfen“, hieß es. Etliche Polizeifahrzeuge und Rettungswagen waren vor Ort zu sehen, Straßen wurden abgesperrt. Studenten verbarrikadierten sich in Büros und Unterrichtsräumen. Es herrschte Verwirrung, bis die Uni eineinhalb Stunden später Entwarnung gab. Der Campus sei wieder sicher, dennoch falle der Unterricht für den Rest des Tages aus.

Die Ohio State ist eine der größten Universitäten der USA. Auf ihrem Haupt-Campus in Columbus studieren rund 60 000 Hochschüler.

Die Polizeichefin von Columbus, Kim Jacobs, wurde auf einer Pressekonferenz gefragt, ob die Behörden die Möglichkeit einer terroristischen Tat in Betracht zögen. „Ich denke, wir müssen erwägen, dass es das ist“, antwortete sie.

In den vergangenen Monaten haben die US-Behörden Sorgen geäußert, dass Extremisten im Internet zu Messer- und Autoattacken aufgerufen hätten. Diese sind einfacher in die Tat umzusetzen als Sprengstoffanschläge. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat Sympathisanten online ermuntert, Angriffe in ihren Heimatländern mit jeder Waffe zu verüben, die ihnen in die Hände fällt.

Die Anordnung „Run, hide, fight“ ist ein Standardprozedere, wenn Bewaffnete an Universitäten für Gefahr sorgen. Sie bedeutet, dass die Betroffenen wegrennen und sich möglichst leise in Sicherheit bringen oder bei unmittelbarer Lebensgefahr als letztes Mittel gegen den Täter vorgehen sollen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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Associated Press / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Terror-Verdacht: Verletzte nach Angriff mit Auto und Messer"

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

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