Terrorakt vemutet
Tote nach Bombenanschlag auf Philippinen

Bei einer Bombenexplosion im Süden der Philippinen sind am Dienstag mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Der Sprengsatz detonierte auf einem Volksfest in Makilala rund 960 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila.

HB MANILA. Der Sprengsatz detonierte am Abend (Ortszeit) während eines Festes vor dem Rathaus von Makilala in der Provinz Nord-Cotabato, wie Polizeichef Federico Dulay sagte. Er sprach von einem Terrorakt. Augenzeugen sahen, wie ein Mann mit einer Plastiktüte an einem Getränkestand eine Flasche Wein kaufte und wieder fortging. Kurz darauf kam es zu der Explosion. Der Sprengsatz sei wahrscheinlich aus einer Mörsergranate hergestellt worden, sagte Dulay.

Ohne Anhaltspunkte über die Attentäter äußerte das Militär sofort den Verdacht, dass es sich bei den Tätern um muslimische oder kommunistische Rebellen handeln könnte. Stunden zuvor waren in der nahe gelegenen Stadt Tacurong City vier Menschen bei einer Detonation verletzt worden.

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