Terroranschlag vermutet
Acht Tote bei Explosion in russischem Bus

Eine Explosion in einem Autobus in Russland hat mindestens acht Menschen in den Tod gerissen. Mehr als 50 weitere wurden durch die Wucht der Detonation verletzt. Die Behörden vermuten einen Terror-Anschlag.

HB MOSKAU. „Der Hauptverdacht geht in Richtung Terrorismus“, sagte der Gouverneur des Gebietes Samara, Wladimir Artjakow, am Mittwoch nach Angaben der Agentur Interfax. Zudem wird nach Behördenangaben auch wegen unerlaubten Besitzes von Sprengstoff ermittelt. Die Sprengkraft habe etwa einem Kilo TNT entsprochen, meldete die Agentur Itar-Tass unter Berufung auf einen Polizeisprecher in der Stadt Togliatti an der Wolga.

Nach jüngsten Behördenangaben starben acht Menschen, darunter ein Kind. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt. In ersten Berichten war noch von 7 Toten und 20 Verletzten die Rede gewesen. Togliatti liegt an der Wolga, mehr als tausend Kilometer südwestlich von Moskau.

Die Bombe explodierte am Mittwochmorgen, als der Bus im Stadtzentrum an einer Ampel hielt. Durch die Wucht der Explosion, die der Sprengkraft mehrerer Handgranaten entsprach, seien auch viele Passanten auf der Straße verletzt worden. Es werde derzeit geprüft, ob ein Fahrgast die Bombe bei sich trug oder ob sie außerhalb des Busses explodierte.



Auf mögliche Motive für einen Terroranschlag gab zunächst keine Hinweise. In Russland wird am 2. Dezember ein neues Parlament gewählt.

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