Texas: Eine Textnachricht und 13 Tote

Texas
Eine Textnachricht und 13 Tote

Kein Handy am Steuer: Der Fahrer, der vermutlich in Texas einen schweren Unfall mit Toten und Verletzten verursacht hat, hat nach Zeugenaussagen Textnachrichten verschickt, als sein Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geriet.
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New BraunfelsNach dem Unfall in Texas mit 13 Toten hat ein Zeuge berichtet, dass ein in den Zusammenstoß verwickelter Autofahrer Textnachrichten geschrieben haben soll. Nach dem Unglück habe sich dieser vor dem Zeugen entschuldigt und gesagt, er habe am Steuer Handybotschaften geschrieben. Der Zeuge, Jody Kuchler, sprach am Freitag mit der Nachrichtenagentur AP.

Bei der Kollision am Mittwoch rund 120 Kilometer westlich der Stadt San Antonio war ein Geländewagen mit einem Minibus zusammengeprallt. Zwölf Insassen starben am Unfallort, eine weitere Person später im Krankenhaus. Der Autofahrer ist in Behandlung. Fahrer in den USA, die durch ein Handy am Steuer Menschen getötet haben, sind in früheren Fällen schon zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Laut der Anwaltsfirma Edgar Snyder & Associates gibt es in den USA pro Jahr rund 330.000 Verletzte oder Tote bei Unfällen durch Texting am Steuer. Laut National Safety Council passieren insgesamt 1,3 Millionen Unfälle pro Jahr generell durch die Nutzung von Mobiltelefonen durch den Fahrer während der Fahrt.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent

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