The Giving Pledge: SAP-Gründer Plattner spendet Milliarden

The Giving Pledge
SAP-Gründer Plattner spendet Milliarden

Vor über 40 Jahren gründete Hasso Plattner den Software-Riesen SAP. Heute ist er Milliardär. Als erster Deutscher tritt er der Initiative von Buffett und Gates bei und verspricht, die Hälfte seines Vermögens zu spenden.
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New YorkSAP-Mitbegründer Hasso Plattner will mindestens die Hälfte seines Milliardenvermögens verschenken. Das ist zumindest das Aufnahmekriterium für die Spendeninitiative „The Giving Pledge“ von Warren Buffett und Bill Gates. Die Aktion, zu deutsch „Das Spendenversprechen“, gab Plattner am Dienstag in New York als ersten Deutschen im exklusiven Club der Superspender bekannt. Das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ schätzt das Vermögen des 69-Jährigen auf 7,2 Milliarden Dollar (5,4 Milliarden Euro).

Plattner gründete vor über 40 Jahren den Software-Riesen SAP, das heute eines der wertvollsten Unternehmen in Deutschland und der weltgrößte Anbieter für Unternehmenssoftware ist. Plattner, der inzwischen die meiste Zeit in Deutschland lebt, gilt als einer der größten Visionäre der Informationstechnologie und leitet zurzeit das Kontrollgremium von SAP.

Als erster Deutscher gibt der SAP-Gründer mindestens die Hälfte seines Vermögens an die Spendeninitative „The Giving Pledge“ von Warren Buffett und Bill Gates, die sich zum Ziel gesetzt hat die reichsten Personen in Amerika und der Welt einzuladen, den Großteil ihres Reichtums der Philantropie zu geben. Weit über 40 Milliardäre haben sich bisher der Kampagne angeschlossen, unter ihnen der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, New York Citys Bürgermeister Michael Bloomberg und der Schöpfer der Indiana-Jones- und Star-Wars-Filmreihen, George Lucas.

Kommentare zu " The Giving Pledge: SAP-Gründer Plattner spendet Milliarden"

Alle Kommentare
  • @Redaktion Plattner hat doch bereits dementiert, es handelt sich wohl um eine Falschmeldung!

  • Wenn man sich so anschaut wie "erfolgreich" die meisten Organisationen mit Spendengeldern umgehehen - fragt man sich auch hier ob dem Allgemeinwohl nicht damit mehr gedient gewesen wäre bei der Vermögensbildung zugunsten günstigerer Preise für die eigenen Kunden etwas auf die Bremse zu treten und auch die eigenen Angestellten besser zu bezahlen.
    Wohlgemerkt: Das ist kein Plädoyer für höhere Steuern - nur sollte man sehen daß die meisten "professionellen Weltbeglücker" eben auch nicht erfolgreicher sind als der Staat.

  • Wenn Plattner wirklich was Gutes tun will, dann sollte er auch an die notleidende Rentenversicherung denken, um wenigstens den Teil des Vorteils aus der Lastenverschiebung in der Sozialversicherung etwas abzumildern...

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