Tief „Ex-Alex“ bringt Schwüle aus der Karibik
Tropische Nächte in Deutschland

Es bleibt heiß in Deutschland - allerdings wird die Luft dabei zunehmend feuchter. Aus der Karibik zieht ein Tief heran, das dort als Hurrican „Alex“ bekannt ist. Hier zu Lande heißt das Gebilde nach Angaben des Bochumer Wetterdienstes Meteomedia vom Montag „Ex-Alex“. Es wird sich schon am Dienstag westlich des Rheins mit schwüler Luft und Gewittern bemerkbar machen.

HB FRANKFURT/BOCHUM. Am Mittwoch ziehen die Niederschläge weiter nach Osten, wo aber vorerst die Hochs „Galileo“ und „Hanno“ noch für ungetrübtes Badewetter sorgen. Nachts ist es vielerorts so warm wie in den Tropen.

In den nächsten Tagen nimmt in ganz Deutschland der Tiefdruckeinfluss zu, es wird wechselhaft, kühlt allerdings kaum ab. „Die Gewitter der nächsten Tage können mitunter unwetterartige Ausmaße annehmen. Das ist häufig so, wenn heiße durch etwas kühlere Luft ersetzt wird“, sagte Andreas Schmölz von Meteomedia.

Vom Emsland bis zum Schwarzwald westwärts steige die Gewittergefahr im Laufe des Dienstags deutlich - im Norden und Osten gibt es noch einmal viel Sonnenschein. Westlich des Rheins muss bereits am Vormittag mit Schauern und Gewittern gerechnet werden, nachmittags sind dann auch vom Emsland bis zum Schwarzwald sowie am Alpenrand heftige Wärmegewitter möglich. Es weht mäßiger bis frischer Wind aus Nordost bis Südost, in Gewitternähe sind stürmische Böen möglich. Die Temperaturen liegen zwischen 27 und 33 Grad.

Am Mittwoch breitet sich teils kräftiger und von Blitz und Donner begleiteter Regen bis zur Elbe aus. Nordöstlich davon bleibt es bis zum Abend noch recht sonnig. Vom Niederrhein bis nach Baden- Württemberg lockern die Wolken am Nachmittag auf. Im Nordosten liegen die höchsten Temperaturen zwischen 28 und 32 Grad, sonst gehen sie auf 23 bis 27 Grad zurück.

Der Donnerstag bringt von Westen her erneut kräftige Schauer und Gewitter. Auch im Nordosten wird es dann etwas kühler, die Höchstwerte liegen generell zwischen 23 und 29 Grad. Am Freitag gibt es wechselhaftes Wetter, wieder sind Gewittergüsse möglich. Die Temperaturen pendeln sich zwischen 21 und 27 Grad ein.

Die Nacht zum Montag war in Deutschland eine echte Tropennacht. Von tropischer Wärme sprechen Meteorologen, wenn die Temperaturen nachts nicht unter 20 Grad sinken. Ins Schwitzen kamen die Menschen nach Angaben von Meteomedia vor allem nachts in Heidelberg (Baden- Württemberg), wo die Temperaturen nicht unter 21,7 Grad fielen. Selbst auf den Nordseeinseln Wangerooge und Langeoog lagen die niedrigsten Werte bei milden 20 Grad.

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