Tief „Manni“ vertreibt Hoch
Wolken und Regen drohen

Ausläufer des Nordatlantiktiefs arbeiten sich nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach vom Mittwoch nach Deutschland vor.

HB OFFENBACH. Donnerstagmorgen bleibt es unter dem schwindenden Einfluss des Hochs im Nordosten sonnig, der Himmel ist nur leicht bewölkt. Dann kommt "Manni" mit Wolken und Regen von Westen heran. Wenn der graue Himmel sich bis zur polnischen Grenze ausgebreitet hat, hellt es am Nachmittag im Westen schon wieder auf. Nach einer frostigen Nacht zeigen die Thermometer im Nordosten vier bis sechs, im Rest des Bundesgebietes sieben bis zwölf Grad.

"Generell bleibt es für die Jahreszeit recht mild", sagte der Offenbacher Diplom-Meteorologe Norbert Bonanati. Am Freitag bringt zusätzlich ein Zwischenhoch Entlastung. Doch kaum lockert der Himmel ein bisschen auf, ziehen schon wieder dichte Wolken auf, aus denen auch Regen fällt. Die Temperaturen sinken minimal auf sechs bis elf Grad.

"In einem meteorologischen Niemandsland" sieht der Wetterdienst Deutschland am Wochenende: "Weder ein anständiges Tief noch ein kräftiges Hoch ist in Sicht", bedauert Bonanati. Mit fünf bis zehn Grad wird es wieder ein kleines Stückchen kühler. Nach Angaben des Bochumer Wetterdienstes Meteomedia frischt aber besonders am Samstag der Westwind deutlich auf.

In der nächsten Woche wird es im Norden unbeständig. Im Süden des Landes soll es trotz eines wolkig-trüben Himmels insgesamt freundlicher werden mit mehr Sonne und weniger Regen als andernorts.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%