Tod durch menschliches Versagen wahrscheinlich
"Unglücks-Bungeeanlage war technisch einwandfrei"

Die Bungee-Anlage, mit der eine 14-Jährige vor zwei Tagen auf einer Kirmes tödlich verunglückt ist, war nach Angaben der Staatsanwaltschaft Trier technisch einwandfrei. Die Überprüfung der „Sling-Shot“-Anlage sei abgeschlossen.

HB DAUN/TRIER. Nach der Freigabe sei sie am Donnerstag in Daun in der Eifel abgebaut worden, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt in Trier, Horst Roos.

Bei dem Unglück waren am Dienstagnachmittag zwei 14 und 16 Jahre alte Mädchen in der Bungee-Kugel in die Höhe katapultiert worden, obwohl sie noch nicht gesichert waren. Ursache ist nach bisherigem Ermittlungsergebnis vermutlich menschliches Versagen. Die Kugel schießt an einem Stahlseil etwa 65 Meter hoch.

Die 14-Jährige kam dabei ums Leben. Nach der am Donnerstag vorgenommenen Obduktion waren eindeutig die Folgen des Sturzes aus rund 40 Metern Höhe die Todesursache. Die Freundin überlebte, da sie sich am Gestänge festhalten konnte. Sie erlitt einen Schock.

Der 23 Jahre alte Hauptbeschuldigte ist laut Roos auf freiem Fuß, weil er einen festen Wohnsitz und eine feste Anstellung bei dem Betreiber des Fahrgeschäftes nachweisen könne. Er soll die Bungee- Kugel abgeschossen haben, ohne sich von der Sicherung der Mädchen zu überzeugen.

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