Tödliche Immunschwächekrankheit breitet sich weltweit immer mehr aus
Aids breitet sich vor allem in Asien dramatisch aus

In einem heute veröffentlichten Bericht der UN heißt es, dass besonders in Asien die Immunschwächekrankheit auf dem Vormarsch ist. jedoch bleibt Afrika der Kontinent mit den meißten HIV-Infizierten.

HB LONDON „Die Entwicklung ist nicht gut - überhaupt nicht“, sagte UNAIDS-Direktor Peter Piot. „Mehr Menschen als jemals zuvor haben sich mit dem HI-Virus infiziert, mehr Menschen als jemals zuvor sind an Aids gestorben und es gibt eine Globalisierung der Epidemie außerhalb Afrikas.“ Auch in Osteuropa nehme die Zahl der HIV-Infizierten bedrohlich zu. In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind mindestens 20  Mill. Menschen an Aids gestorben.

Dem UN-Bericht zufolge leben mittlerweile 38  Mill. Menschen mit dem HI-Virus. Allein fünf Mill. infizierten sich im vergangenen Jahr. Knapp die Hälfte davon seien junge Männer und Frauen von 15 bis 24 Jahren. Die am stärksten betroffene Region bleibt der Süden Afrikas, wo rund 25  Mill. Menschen das Aids-Virus tragen. Diese Zahl habe sich zuletzt stabilisiert, was aber kein Grund zur Entwarnung sei: „Es bedeutet lediglich, dass genauso viele Menschen sterben wie neu infiziert werden“, sagte Piot.

Besonders gefährdet in Afrika sind Frauen. „Heute können wir sicher sagen, dass das Antlitz der Epidemie eine afrikanische Frau ist“, sagte der UNAIDS-Direktor. Ersten sexuellen Kontakt hätten Frauen in Afrika häufig bereits im jungen Alter und oft gegen ihren Willen mit älteren Männern.

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