Tödlicher Bungee-Sprung
Ursache für Reißen des Seils noch ungeklärt

Nach dem tödlichen Bungee-Sprung im Dortmunder Westfalenpark war die Ursache für das Reißen des Gummiseiles am Montag weiter unklar. Ein 31-Jähriger war am Sonntagnachmittag von der Sprungplattform des Florianturmes in 150 Metern Höhe gesprungen, als das Seil riss.

HB/dpa DORTMUND. Der aus Mommenheim bei Mainz stammende Mann war sofort tot. Zwei Mitarbeiter der Betreiberfirma, der Jochen Schweizer GmbH aus Unterhaching bei München, wurden verletzt.

Noch rätseln Ermittler und Betreiber, wie das Unglück geschehen konnte. Die Polizei bat am Montag Besucher des Westfalenparks, die Zeugen des Unglücks waren, Fotos und Videoaufnahmen zur Verfügung zu stellen. Die Staatsanwaltschaft und der Anlagen-Betreiber kündigten weitere Stellungnahmen an. Die Stadt Dortmund erklärte, sie werde die Untersuchungsergebnisse abwarten und sich dann mit dem Betreiber Gedanken über die Zukunft der Anlage machen. Bis dahin bleibe sie geschlossen.

Beim Bungee-Sprung wird der Springer mit Gurtzeug gesichert, das Seil an Fußschlaufen befestigt. Zwei zusätzliche Sicherungsseile werden am Gurtzeug befestigt. Erst wenn zwei Mitarbeiter des Anlagen- Betreibers die Sprungvorkehrungen überprüft haben, werden die Sicherheitsleinen gelöst.

Seit drei Jahren besteht die Sprunganlage auf dem Dortmunder Fernsehturm im Westfalenpark. Aus 150 Metern Höhe können sich hier im Sommer Wagemutige in die Tiefe stürzen. Sie gilt als eine der höchsten Anlagen weltweit. Schweizer betreibt zudem in München eine Sprung-Anlage, in Hamburger Hafengebiet soll im August eine weitere eröffnet werden. Zwei andere stationäre Bungee-Anlagen stehen in Österreich.

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