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Tote und Verletzte bei Unruhen in Bangladesch

Bei Unruhen in Bangladesch sind am Wochenende mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Mehrere Bomben explodierten, und ein Personenzug wurde angegriffen.

HB BERLIN. Bei einer Serie von Bombenexplosionen während einer politischen Veranstaltung sind am Samstag in Bangladesch 18 Menschen ums Leben gekommen, wie die Nachrichtenagentur United News of Bangladesh (UNB) berichtete. Mehr als 300 weitere seien verletzt worden, darunter ranghohe Politiker. Ärzte riefen zu Blutspenden auf. Oppositionsanhänger setzten nach den Detonationen aus Protest mehrere Autos in Brand. Die Polizei habe mit Tränengas auf die Randalierer geschossen, sagten Augenzeugen.

Die Sprengsätze explodierten vor der Parteizentrale der Awami-Liga in der Innenstadt von Dhaka. Die Partei wollte auf der Kundgebung gegen mehrere Bombenanschläge Anfang des Monats im Nordosten des Landes protestieren, bei denen zwei Menschen ums Leben kamen, darunter ein Oppositionsanhänger.

Am Sonntag setzte eine wütende Menge einen Zug in Brand. Die Polizei befürchtete nach eigenen Angaben Tote und Verletzte. Es gab jedoch keine verlässlichen Informationen. Der Zug war auf dem Weg von der Hauptstadt Dhaka nach Chittagong im Südosten des Landes.

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