Tote und Verletzte
Schnellzug aus Moskau entgleist

Bei einem Zugunglück zwischen Moskau und St. Petersburg sind am Freitag vermutlich zehn Menschen ums Leben gekommen und etwa 130 verletzt worden. Das meldete die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti unter Berufung auf Rettungskräfte. Die Ursache des Unglücks in der Provinz Nowgorod war zunächst noch unklar.
  • 0

HB MOSKAU. Auf der Strecke zwischen Moskau und St. Petersburg seien mindestens drei Waggons eines Schnellzugs von den Schienen gerutscht, sagte ein Mitarbeiter des Zivilschutzes am Freitagabend. Die Unfallursache war zunächst unklar. Nach Angaben des Fernsehsenders Westi hörten mehrere Fahrgäste kurz vor dem Entgleisen der Wagen einen Knall. Ermittler hätten am Unfallort nahe der Stadt Bologoje in der Erde ein trichterförmiges Loch mit einem Durchmesser von rund einem Meter „wie von einer Explosion“ entdeckt, hieß es.

Ein Anschlag werde nicht ausgeschlossen, sagte einer der Ermittler der Agentur Interfax. Im August 2007 hatte es auf der gleichen Strecke schon einmal einen Anschlag mit damals 60 Verletzten gegeben. Die Verbindung zwischen den beiden größten Städten des Landes ist vielbefahren, die Hochgeschwindigkeitszüge sind oft voll besetzt.

Kommentare zu " Tote und Verletzte: Schnellzug aus Moskau entgleist"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%