Traktorblockade aufgelöst
Castor-Transport nähert sich dem Wendland

Der Castor-Transport aus Frankreich ist trotz neuerlicher Blockadeversuche von Atomkraftgegnern laut Polizei weiter unterwegs in Richtung Zwischenlager Gorleben. Am Montagmorgen erreichte er Niedersachsen. In Göttingen wurde er durch zwei Blockaden von Atomkraftgegnern für rund eine halbe Stunde aufgehalten. 18 Demonstranten wurden vorübergehend festgenommen.

HB DANNENBERG/GORLEBEN. Die Polizei löste derweil im Wendland eine Blockade auf der Transportstreckein der Nacht zum Montag nach zwölf Stunden auf. Bauern hatten mit rund 160 Traktoren am Sonntagnachmittag die Straße in der Ortschaft Klein Gusborn dicht gemacht, auf denen die Castor-Behälter nach Gorleben rollen werden. Mehr als 70 Trecker seien sichergestellt und auf ein nahes Feld gebracht worden, teilte die Polizei mit. Die anderen Bauern hätten ihre Maschinen selbst weggefahren. Nach Angaben der Anti-Atom-Initiative X-tausend mal quer fuhr der Castor-Zug am Morgen gegen 7 Uhr durch Celle.

Schon am Samstag hatten in Hitzacker an der Elbe nach Polizeiangaben 3 100 Menschen gegen den Transport demonstriert. Die Atomkraftgegner sprachen von 4 000 Teilnehmern. Sie forderten den Stopp der Atomtransporte und das Abschalten aller Atomanlagen auf der Welt.

In Dannenberg soll die radioaktive Fracht zur Weiterfahrt nach Gorleben auf Tieflader umgeladen werden. Spätestens am Dienstagmorgen, vielleicht aber auch noch am Montag, sollen die zwölf Castoren im Zwischenlager eintreffen.

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