Trauer und Entsetzen
Peru erlebt schwerstes Erdebeben seit 50 Jahren

Beim stärksten Erdbeben der vergangenen 50 Jahre in Peru sind mindestens 71 Menschen getötet worden. Das Epizentrum des Bebens lag vor der Küste Zentralperus. Dies löste zunächst eine Tsunamiwarnung aus, die später aufgehoben wurde. In den nächsten Tagen drohen andere Gefahren.

HB LIMA. Außerdem habe es bei den Erschütterungen vom Mittwochabend (Ortszeit) mehr als 680 Verletzte gegeben, teilte der stellvertretende Gesundheitsminister José Calderón in der Nacht in der Hauptstadt Lima mit. Die Lage sei vor allem in den Städten Ica und Pisco in Zentralperu dramatisch, sagte Calderón. Das Institut für Geophysik teilte in Lima mit, das Beben habe eine Stärke von 7,5 erreicht. Außerdem habe es Dutzende Nachbeben gegeben, hieß es. Das Geologische Institut der USA (USGS) sprach im jüngsten Bericht sogar von einer Stärke von 7,9.

Das Epizentrum des Hauptbebens, das auch in Ecuador und Brasilien zu spüren war, lag den amtlichen Angaben zufolge in etwa 41 Kilometern Tiefe im Meer nahe der Küste von Zentralperu, etwa 145 Kilometer südlich der Hauptstadt Lima. Zusätzliche Sorge löste eine anfänglich gegebene Tsunamiwarnung aus, die nach nach einigen Stunden wieder aufgehoben wurde.

Am schlimmsten betroffen war das Departement Ica. Dort seien mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen, berichtete die Onlineausgabe der Zeitung „El Comercio“. In der Region seien eine Kirche und Dutzende Häuser eingestürzt. In der 160 000-Einwohner- Stadt Ica gebe es keinen Strom mehr. Feuerwehr und Zivilschutz suchten im Dunkeln in den Trümmern nach Überlebenden.

Seite 1:

Peru erlebt schwerstes Erdebeben seit 50 Jahren

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%