Trauerfeier
1200 Menschen erweisen Hanns Dieter Hüsch die letzte Ehre

Rund 1200 Fans und Freunde sowie zahlreiche Kabarett-Kollegen haben sich am Montag mit einer Trauerfeier in Moers von Hanns Dieter Hüsch verabschiedet. Der prominente Kabarettist war vor einer Woche im Alter von 80 Jahren gestorben.

HB MOERS. An dem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Stadtkirche seiner Heimatstadt Moers nahmen auch NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU), Landes-SPD-Chef Jochen Dieckmann sowie die Kabarettisten Harald Schmidt, Konrad Beikircher, Volker Pispers, Dieter Nuhr, Richard Rogler und der Sänger Bill Ramsey teil.

Die Trauergemeinde in der Kirche und mehrere hundert Menschen auf den Straßen rings um das Gotteshaus spendeten dem Bühnenkünstler, der das Leben des „kleinen Mannes“ zu seinem Programm gemacht hatte, einen letzten, langen Applaus im Stehen. Zuvor hatte der enge Hüsch- Freund und Intendant des Dresdener Staatsschauspiels, Holk Freytag, den Kabarettisten als einen Dichter gewürdigt, der die „Geburt der Sprache aus der Trivialität des Alltags“ beschrieben habe.

Der Moerser Bürgermeister Norbert Ballhaus (SPD) nannte den Ehrenbürger der Stadt einen „Propheten, Poeten und Philosophen“, dem der Niederrhein Symbol der Welt war. Der mit Hüsch lange befreundete Pater Wehrenfried Wessel sagte in Anspielung auf die jahrelange Krankheit des Künstlers, „weil so viel Leben in ihm war, brauchte er so viel Zeit zum Sterben“.

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