Trennung des Ex-Bundespräsidentenpaars: Der einsame Wulff

Trennung des Ex-Bundespräsidentenpaars
Der einsame Wulff

Ex-Bundespräsident Christian Wulff und seine Ehefrau Bettina gehen getrennte Wege. Montagmorgen haben sie beim Anwalt eine „Trennungsvereinbarung“ unterzeichnet. Das Drama um den Politiker nimmt eine persönliche Wendung.
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HannoverErst der steile Aufstieg und dann der tiefe Fall - und nun das Aus einer Ehe: Der frühere Bundespräsident Christian Wulff und seine Ehefrau Bettina haben sich getrennt. Der Anwalt der beiden, Gernot Lehr, teilte am Montag offiziell mit: „Bettina und Christian Wulff haben sich am Wochenende einvernehmlich räumlich getrennt, nehmen ihre Verantwortung für ihren Sohn gemeinsam wahr und werden keine weiteren Erklärungen zu ihrer privaten Situation abgeben."

Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf „hochrangige Kreise der CDU“ über die Trennung berichtet. Sie kommt fast ein Jahr nach dem Rücktritt Wulffs vom Amt des Bundespräsidenten am 17. Februar 2012. Laut „Bild“ haben die Eheleute am Montagmorgen eine Trennungsvereinbarung unterzeichnet. Bettina Wulff (39) soll mit ihren beiden Söhnen bis auf weiteres im gemeinsamen Haus in Großburgwedel wohnen dürfen. Sie habe, heißt es, allerdings bereits im November schon eine eigene Wohnung in Hannover gesucht und gefunden.

Christian Wulff (53) sei ebenfalls bereits in eine Wohnung in Hannover umgezogen. Mit Rücksicht auf die Kinder sei die räumliche Trennung vereinbart worden.

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Eheprobleme waren bekannt

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  • Viele Männer kaufen sich angesichts eines beruflichen Erfolgs ein neues, größeres Auto und tauschen die altgediente Ehefrau gegen ein wesentlich jüngeres Modell. Besonders bei Politikern ist dieses Geschäftsmodell in Mode. Dass sich das jüngere Modell verabschiedet, wenn es beruflich bergab geht, ist normal und gehört zum Deal. Dass Wulff den Deal nicht verstanden hat, sondern privat den Kopf verloren und wie ein Pubertärer agiert hat, ist typisch für einen Kleinbürger, wie ihn die Medien darstellen. Mein Mitleid hält sich daher in Grenzen. Schadenfreude ist bei so einem Normalfall auch nicht angebracht.

  • Tja, das ist wohl Ironie des Schicksals. Erst schickt er seine Frau wegen der Bettina in die Wüste ... und nun hat ihn Bettina in die Wüste geschickt. Dumm gelaufen !

  • @Staatssklave: ich habe nicht geschrieben, dass alle Frauen es bei Kriegsende so gemacht haben. Es gab damals auch sehr viel Prostitution und viele haben sich auch anderweitig umgesehen - wir sprechen ja teilweise von Jahren und auch der Tatsache, dass es oft nicht deutlich war, ob der Mann noch am Leben war. Mit einem Ami als Freund war frau auch gut versorgt. Nur gab es eben andere auch. Etwas, von dem Sie behaupten, dass es nicht existiert - ausser in hysterischen Doktorromanen vielleicht.

    Wieso Sie jetzt anfangen meine Antwort so zu interpretieren, dass Männer hierzu nicht fähig sein sollten, überlasse ich Ihnen selbst. Von mir stammt diese Behauptung jedenfalls nicht.

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