Trotz Fahrverbot
Pekings Dunstglocke will nicht weichen

Als Vorbereitung auf die olympischen Spiele 2008 hatte Peking ein Fahrverbot für 1,3 Millionen Fahrzeuge erlassen. Das Verbot half wenig: Die Sonne über der Metropole ist weiter von Smog verhüllt.

HB PEKING. Die Umweltaufsicht teilte am Montag mit, die Abgasbelastung sei allerdings im Verlauf des viertägigen Modellversuchs gesunken. Die Luftqualität wurde als „ziemlich gut“ angegeben. Peking wollte die Möglichkeit testen, mit kurzfristigen Maßnahmen die Luftqualität zu verbessern. Dazu wurden befristete Fahrverbote in der ganzen Stadt verhängt.

Die Planer der Olympischen Spiele befürchten, manche Wettbewerbe wegen der Verschmutzung absagen zu müssen. Teilnehmer eines Radrennens, das am Wochenende veranstaltet wurde, klagten über schmerzende Lungen.

Peking hat zwischen 1998 und 2006 umgerechnet mehr als elf Milliarden Euro in Umweltschutzmaßnahmen investiert.

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