Tübingen Kartellbehörde prüft Eis-Preisabsprachen

Die baden-württembergische Kartellbehörde ermittelt gegen drei Eisdielenbesitzer, die sich in Tübingen bei den Preisen abgesprochen haben sollen. Diese waren in den betroffenen Läden zeitgleich um 30 Cent angestiegen.
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Wurde die beschauliche Stadt Schauplatz eines handfesten Eis-Kartell-Skandals? Quelle: dpa
Tübingen

Wurde die beschauliche Stadt Schauplatz eines handfesten Eis-Kartell-Skandals?

(Foto: dpa)

TübingenDrei Tübinger Eisdielen haben ihren Preis für eine Kugel Eis gleichzeitig auf 1,50 Euro erhöht – nun prüft die Landeskartellbehörde, ob es verbotene Preisabsprachen gab. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag mit.

Einem Bericht des „Schwäbischen Tagblatts“ zufolge haben die Eisdielenbesitzer eingeräumt, sich beim Preis abgesprochen zu haben. Zuvor kostete die Kugel in vielen Teilen der Stadt 1,20 Euro. Das Wirtschaftsministerium wird als Landeskartellbehörde zunächst die betroffenen Betreiber schriftlich anhören.

„Erst dann kann über weitere Maßnahmen entschieden werden; auch darüber, ob der Sachverhalt überhaupt bußgeldrelevant ist“, teilte ein Sprecher mit. Ein Eisdielenbetreiber wies am Dienstag die Behauptung, es habe Absprachen gegeben, als Missverständnis zurück.

  • dpa
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