Türken bleiben größte Gruppe
Zahl der Ausländer bleibt nahezu konstant

In Deutschland hat sich die Zahl der Ausländer 2003 kaum verändert. Das teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit.

HB WIESBADEN. Wie das Amt weiter mitteilte, lebten Ende vergangenen Jahres 7,33 Millionen Menschen ohne deutschen Pass im Inland. Das waren rund 10 000 weniger als im Vorjahr. Der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung betrug 8,9 Prozent. Nicht in der Zählung enthalten sind Menschen, die neben einem ausländischen auch einen deutschen Pass besitzen.

Die größte Gruppe unter den Ausländern stellten die 1,88 Millionen Türken mit 25,6 Prozent. Aus Italien stammten 8,2 Prozent, aus Serbien und Montenegro 7,7 Prozent. Etwa ein Viertel aller Ausländer kommt nach Angaben des Bundesamtes aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, fast 7 Prozent stammen aus den Beitrittsländern.

Zwei Drittel der ausländischen Staatsbürger lebten am Jahresende bereits länger als acht Jahre in der Bundesrepublik und erfüllten damit eine wichtige Bedingung für die Einbürgerung. Ein Drittel war sogar schon seit mehr als 20 Jahren im Land.

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