Über eine Million Menschen
Frankfurter Wolkenkratzer-Festival lockt die Massen

Rund 1,2 Millionen Menschen hat das » Wolkenkratzer-Festival am Wochenende in die Bankenmetropole Frankfurt am Main gelockt. Bereits zum vierten Mal nach 1996, 1998 und 2001 öffneten die markantesten Hochhäuser von „Mainhattan“ ihre Türen für die Öffentlichkeit. Entgegen den ursprünglichen Plänen, nur Besucher mit Eintrittskarten einzulassen, öffneten viele Hochhäuser ihre Türen für alle Interessierten. Die 80 000 kostenlosen offiziellen Tickets waren seinerzeit in Rekordzeit vergeben worden.

HB FRANKFURT/MAIN. Die Veranstalter zogen am Sonntag eine positive Bilanz: „Die Menschen sind von überall her gekommen. Mit den Besucherzahlen sind wir sehr zufrieden“, sagte Dominik Kuhn vom Mitveranstalter Hit Radio FFH. Der Besucherstrom sei auch dann nicht abgerissen, als zwischenzeitlich Windböen und leichter Regen aufkamen.

Zum ersten Mal konnte die breite Öffentlichkeit die neu erbauten Wolkenkratzer WestendDuo, Skyper und Galileo besichtigen. Außerdem waren der Commerzbank Turm, die Deutsche Bank, der Messe Turm und der Eurotower der Europäischen Zentralbank geöffnet. Bei einigen Türmen konnten die Besucher sogar aufs Dach oder in die oberste Etage gelangen.

Doch auch außerhalb der Wolkenkratzer hatten die Veranstalter FFH, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und die Landesbank Hessen-Thüringen Attraktionen für die Gäste organisiert. Ein sechs Kilometer langer „Wolkenkratzer-Parcours“ vom Messegelände bis zum Opernplatz verband die Hochhäuser am Boden. So stellten Hochhaus-Fallschirmspringer einen Weltrekord auf, auch Freeclimber zeigten ihr Können. Es gab eine Seilbahn, eine Motorradshow zwischen den Hochhausschluchten, Lichtinszenierungen und Feuerwerk sowie weitere kostenlose Programmpunkte.

Dazu gehörten auch Konzerte etwa von Christina Stürmer oder den Blechbläsern der New Yorker Philharmoniker. Für den Sonntagabend war zudem Auftritte von Sasha und Kim Wilde geplant.

Unter den Gästen des Festivals war auch der hessische Ministerpräsident Roland Koch. Der CDU-Politiker ließ sich unter anderem bei „Dinner in the Sky“ verwöhnen. Dabei wurde ein in einer offenen Gondel befestigter Tisch samt Stühlen von einem Spezialkran 50 Meter in die Höhe befördert. In luftiger Höhe und bei bester Aussicht auf die Main-Metropole wurde dann ein Essen serviert. „Dinner in the Sky“ feierte am Wochenende Deutschland-Premiere.

Die nächste Auflage des Festivals wird es nach Angaben der Veranstalter frühestens in ein paar Jahren geben. „2011 oder 2012“, kündigte FFH-Sprecher Kuhn an. Dann sollen neu gebaute Hochhäuser mit ins Programm aufgenommen werden.

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