Überdosis Heroin
Peaches Geldof soll Drogentod gestorben sein

Zu Lebzeiten hatte Peaches Geldof alle Drogengerüchte verdammt. Doch nun soll eine Untersuchung ergeben haben, dass die Tochter von Musiker Bob Geldorf, im Alter von 25 Jahren an einer Überdosis Heroin gestorben ist.
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LondonDie Nachricht weckt böse Erinnerungen: Peaches Geldof soll laut einem Medienbericht an einer Überdosis Heroin gestorben sein. Das gehe aus einer toxikologischen Untersuchung hervor, die nach ihrem ungeklärten Tod in Auftrag gegeben worden war, berichtete die britische Zeitung „Times“. Die Polizei wolle das Gutachten am Donnerstag präsentieren.

Schon Peaches Mutter Paula Yates starb im September 2000 an einer Überdosis Heroin. Auch um Peaches rankten sich zeitweise Drogengerüchte, die sie jedoch stets zurückwies. „Ich bin weder bisexuell noch eine drogenabhängige Ladendiebin“, sagte sie 2011 der Zeitschrift „Gala“.

Das Rätsel um den frühen Tod von Bob Geldofs Tochter Peaches hatte auch eine Obduktion zunächst nicht klären können, weshalb die toxiologische Untersuchung angeordnet wurde. Die 25-Jährige war Anfang April in ihrem Haus in der Grafschaft Kent bei London tot gefunden worden.

 

Die Boulevardzeitung „Sun“ hatte damals berichtet, Polizisten hätten keine harten Drogen, keine sichtbaren Verletzungen und keinen Abschiedsbrief gefunden. Die Polizei wollte das weder bestätigen noch dementieren. Eine Straftat schloss sie aus und sprach von einem „ungeklärten und plötzlichen Tod“.

Die 25-Jährige, die als Model und Moderatorin arbeitete, hinterlässt zwei kleine Söhne im Alter von knapp einem und knapp zwei Jahren. In sozialen Netzwerken hatte sie zahlreiche Fotos ihrer Familie gepostet und sich als liebende Mutter gezeigt. „Ich würde nicht sagen, dass die Mutterschaft definiert, was ich bin, aber sie hat mein Leben eindeutig zum Besseren verändert“, hatte sie dem britischen Magazin „Mother & Baby“ vor Kurzem noch gesagt.

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