Überproduktion vermutet
Österreich: Gauner orderten 4 000 Polizeifahrzeuge

In der Hoffnung auf eine saftige Provision bestellten zwei Wiener Betrüger mit gefälschten Papieren 4 000 Autos für die Polizei. Nur weil der Hersteller den Lieferort nicht kannte, flog der Coup auf.

HB/dpa WIEN. Zwei Wiener Betrüger haben für Österreichs Polizei 4 000 Dienstfahrzeuge und für die Caritas des Landes weitere 2 000 Autos geordert. Die beiden Gauner, die ihren Coup mit gefälschten Papieren organisierten, hätten sich eine saftige Provision von bis zu 300 000 Euro versprochen, berichteten Zeitungen am Freitag in Wien.

„Das unglaubliche Gaunerstück“ sei erst aufgeflogen, als der französische Autohersteller im Innenministerium anfragte, wohin die Fahrzeuge geliefert werden sollten und wie bezahlt werde. Die beiden etwa 50 Jahre alten Betrüger sind in Haft. „Jetzt stehen vermutlich Tausende fabrikneuer Fahrzeuge auf Halde und warten womöglich zu Sonderkonditionen auf neue Käufer“, sah die „Kronenzeitung“ in der Affäre einen verbraucherfreundlichen Aspekt.

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