Überschwemmungen
Fast 200.000 Menschen fliehen vor Fluten in Südostasien

Starke Regenfälle und Überschwemmungen haben in Südostasien fast 200.000 Menschen in die Flucht getrieben.

HB KOTA TINGGI. Allein in Malaysia sind annähernd 100.000 Menschen vor den schwersten Überschwemmungen in dem Land seit 37 Jahren geflohen. Sechs Menschen kamen dort in den vergangenen Tagen ums Leben. In den Krisengebieten im Süden des Landes wurden die Lebensmittel knapp. Es gab Berichte über Plünderungen. Ministerpräsident Abdullah Ahmad Badawi machte sich am Samstag in der Region ein Bild von der Katastrophe. Die Überschwemmungen sind Folge der heftigsten Regenfälle in Malaysia seit hundert Jahren. Meteorologen befürchteten, dass sich die Fluten auf die Mitte des Landes ausweiten könnten, sollten der ungewöhnlich starke Monsunregen anhalten.

Auch in Indonesien verursachte starker Regen Überschwemmungen, die knapp 90.000 Menschen in die Flucht zwangen, vor allem in der Provinz Aceh. Dort starben seit Freitag fünf Menschen. In Nordsumatra kam ein Mensch in den Fluten ums Leben, zwölf weiter wurden vermisst. 17.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Die Behörden machten auch die massive Abholzung in der Region für die Überschwemmungen verantwortlich.

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