Überschwemmungen
US-Bundesstaat Iowa versinkt im Wasser

Die Überschwemmungen im US-Bundesstaat Iowa zwingen immer mehr Menschen zur Flucht aus ihren Häusern. Inzwischen sind tausende Einwohner auf der Flucht vor dem Hochwasser. Eine Entspannung ist zumindest am Wochenende noch nicht in Sicht.

HB CEDAR RAPIDS. Dramatische Lage im US-Staat Iowa: Schwere Überschwemmungen zwingen immer mehr Einwohner zur Flucht. In der Stadt Cedar Rapids standen am Freitag mehr als 400 Häuserblöcke unter Wasser, nachdem der Cedar River nach starken Regenfällen über die Ufer getreten war. Tausende Einwohner waren bereits zuvor in Sicherheit gebracht worden. Hunderte Häuser in der Stadt, in der gut 120 000 Menschen leben, wurden nach Medienberichten durch die Wassermassen zerstört oder stark beschädigt. Auch ein Krankenhaus mit 176 Patienten musste evakuiert werden, nachdem Wasser bereits in die unteren Stockwerke eingedrungen war.

Besorgnis herrscht auch in Des Moines, der Hauptstadt des Staates. Hier drohten gleich zwei nahe gelegene Flüsse über die Ufer zu treten und die Innenstadt zu überfluten. Hunderten Menschen wurde geraten, sich vorsichtshalber in Sicherheit zu bringen. Insgesamt ließen die schweren Regenfälle der vergangenen Tage den Wasserstand von neun Flüssen in Iowa auf historischen Höchststand steigen. Gouverneur Chet Culver erklärte rund 80 der 99 Landkreise im Staat zum Katastrophengebiet. Die Überschwemmungen sind die schlimmsten in Iowa seit 15 Jahren.

Für das Wochenende musste sich die Bevölkerung auf weitere Regenfälle einstellen, dann aber gibt es einen Lichtblick: Für die kommende Woche ist trockenes sonniges Wetter angesagt.

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