Ulm
Entwarnung nach Bombendrohung in Bundeswehrkrankenhaus

HB BERLIN. Nach einer anonymen Bombendrohung in einem Ulmer Bundeswehrkrankenhaus haben die Behörden Entwarnung gegeben. Bei einer Durchsuchung des Gebäudes sei kein Sprengstoff gefunden worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Montagabend mit.

Am Mittag hatte eine männliche Person in einem Anruf bei einer lokalen Tageszeitung eine Bombenexplosion in dem Krankenhaus mit rund 500 Betten angekündigt. Daraufhin wurde das neunstöckige Krankenhauses evakuiert. Insgesamt wurden rund 500 Patienten in andere Krankenhäuser gebracht. Außerdem mussten die bis zu 600 Beschäftigten die Räumlichkeiten verlassen. Die Polizei setzte drei Sprengstoffhunde ein, die Bundeswehr war mit sechs Spürhunden vor Ort. Das Bundeswehrkrankenhaus in Ulm ist das zweitgrößte in Deutschland nach Koblenz.

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