Umbau der alten Parteizentrale
Pasta statt Politik in der SPD-„Baracke“

In der früheren SPD-Zentrale in Bonn eröffnet im Sommer ein Restaurant. Statt staatstragender Politik stehen dann Nudeln und Pizza auf der Tagesordnung.

HB BONN. Im Sommer will die Gastronomie-Kette „Vapiano“ nach dem Umbau in der traditionsreichen „Baracke“ ein Restaurant eröffnen. Das Hauptaugenmerk werde auf selbst hergestellter Pasta zu erschwinglichen Preisen liegen, sagte eine Mitarbeiterin am Mittwoch in Bonn. Die SPD hatte lange Zeit nach Mietern für ihr historisches Gebäude gesucht. Die Gastronomie-Kette wird einen Teil des großen kastenförmigen Hauses beziehen. Nach dem Umzug der Parteiführung nach Berlin war die Deutsche Telekom vorübergehend neuer Hausherr.

Der SPD-Parteivorstand hatte sich Anfang der 50er Jahre in barackenähnlichen Behausungen auf einem Wiesengelände eingerichtet. Auch nach dem Abriss des Provisoriums und einem Neubau 1976 blieb der Name „Baracke“ als geläufiges Synonym für den SPD-Sitz erhalten. Der offizielle Name lautete Erich-Ollenhauser-Haus (nach dem zweiten SPD- Nachkriegsvorsitzenden).

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