Umfangreiche Ermittlungen der Justiz
Helios-Jet hatte nicht zum ersten Mal ein Problem

HB NIKOSIA/ATHEN. Bei der zyprischen Unglücksmaschine gab es nach Angaben eines ehemaligen Chefingenieurs bereits am 18. Dezember 2004 ein massives Problem mit dem Luftdruck-Ausgleichsystem. Das sagte der ehemalige Chefingenieur der zyprischen Fluggesellschaft Helios Airways, Kyriákos Pilavákis, am Dienstag im staatlichen zyprischen Fernsehen RIK. „Die Maschine hatte damals ein erhebliches Problem mit dem Luftdruck-Ausgleichsystem. Der Pilot musste von 30 000 auf 10 000 Fuß (von 12 000 auf 3000 Meter) runtergehen“, sagte er.

Die Maschine habe anschließend auf Zypern notlanden müssen. Danach blieb sie fünf Tage lang auf dem Boden, um überprüft zu werden. „Anschließend schickten wir sie nach Großbritannien, wo sie erneut vier Tage lang kontrolliert wurde“, sagte der Ex-Chefingenieur. Pilavákis hat am 1. April dieses Jahres gekündigt.

Nach dem Flugzeugabsturz hat die zyprische Justiz umfangreiche Untersuchungen aufgenommen. Mitarbeiter und ehemalige Helios- Passagiere werden über ihre Erfahrungen und Erkenntnisse befragt. In der Nacht zum Dienstag hatte die Polizei bei einer Razzia in den Büros der Fluggesellschaft Beweismaterial über den Zustand der Maschinen sichergestellt.

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