Umsatzeinbußen im Fernverkehr
Deutsche fahren öfter mit Bus und Bahn

Die deutschen sind im ersten Vierteljahr 2003 öfter mit Bus und Bahn gefahren. Insgesamt nutzten rund 2,6 Milliarden Fahrgäste die öffentlichen Verkehrsmittel auf Straßen und Schienen - 2,2 Prozent mehr als im ersten Quartal 2002, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Reuters WIESBADEN. Dabei registrierte der Linienverkehr mit Omnibussen und Straßenbahnen den Angaben zufolge mit rund 2,1 Milliarden Fahrgästen gut zwei Prozent mehr Nutzer als im Vorjahreszeitraum. Der Reiseverkehr mit Omnibussen verzeichnete 1,7 Prozent mehr Fahrgäste und auch der Eisenbahnverkehr legte mit rund einer halben Milliarde Fahrgäste um fast drei Prozent zu. Allerdings stieg hier die Nutzerzahl im Nahverkehr um 3,8 Prozent auf 472 Millionen, während im Fernverkehr die Zahl der Fahrgäste mit 27 Millionen um 10,6 Prozent einbrach.

Die Statistiker verwiesen darauf, dass saisonale Faktoren wie der spätere Ostertermin in diesem Jahr und Änderungen in Preis- und Tarifsystemen die Fahrgastzahlen mitbeeinflusst hatten. Besonders das neue Preissystem der Deutschen Bahn hatte zu Jahresbeginn für Wirbel gesorgt und viele Bahnfahrer verärgert. Im Fernverkehr musste das Unternehmen deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen.

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